
Labbe, Edmond – Exposition internationale des arts et des techniques, Paris 1937: rapport general. Tome 2, album annexe.
[Paris : Ministere du commerce et de lindustrie, [1941]
via: http://beinecke.library.yale.edu
It may be proposed that the context, or surrounding, of art is more potent, more meaningful, more demanding of an artist´s attention, than the art itself. Put differently, it´s not what the artist touches that counts most. It´s what he doesn´t touch.
Portrait of Salvador Dalí for LIFE magazine by Philippe Halsman in a »making of« version: this version has a wider crop than the published version, showing the assistant holding the chair, the prop that lifts the stool, and the piano wires used to hold the picture and the easel in place (in fact the frame on the easel is still empty). Wet spots from some of the many previous attempts (28 in total … that’s 84 thrown cats) can also be seen on the floor.
Emaciated Horse by Gong Kai – ink on paper handscroll, 29.9 x 56.9 cm. After Mongol Kublai Khan, leading the Yuan Dynasty, conquered the Southern Song Dynasty of China in 1279, Gong Kai remained a Song loyalist and refused to serve Kublai’s government. This painting of an emaciated horse represents his own poverty-stricken conditions that he imposed on himself since he refused to serve as a government official.
»Als ich 1913 den verzweifelten Versuch unternahm, die Kunst vom Gewicht der Dinge zu befreien, stellte ich ein Gemälde aus, das nicht mehr war als ein schwarzes Quadrat auf einem weißen Grundfeld … Es war kein leeres Quadrat, das ich ausstellte, sondern vielmehr die Empfindung der Gegenstandslosigkeit.
Das Quadrat = Empfindung Das weiße Feld = die Leere hinter dem Quadrat.«
der menschliche embryo macht im mutterleibe alle entwicklungsphasen des tierreiches durch. wenn der mensch geboren wird, sind seine sinneseindrücke gleich denen eines neugeborenen hundes. seine kindheit durchläuft alle wandlungen, die der geschichte der menschheit entsprechen. mit zwei jahren sieht er wie ein papua, mit vier jahren wie ein germane, mit sechs jahren wie sokrates, mit acht jahren wie voltaire. wenn er acht jahre alt ist, kommt ihm das violett zum bewußtsein, die farbe, die das achtzehnte jahrhundert entdeckt hat, denn vorher waren das veilchen blau und die purpurschnecke rot. der physiker zeigt heute auf farben im sonnenspektrum, die bereits einen namen haben, deren erkenntnis aber dem kommenden menschen vorbehalten ist.
das kind ist amoralisch. der papua ist es für uns auch. der papua schlachtet seine feinde ab und verzehrt sie. er ist kein verbrecher. wenn aber der moderne mensch jemanden abschlachtet und verzehrt, so ist er ein verbrecher oder ein degenerierter. der papua tätowiert seine haut, sein boot, sein ruder, kurz alles, was ihm erreichbar ist. er ist kein verbrecher. der moderne mensch, der sich tätowiert, ist ein verbrecher oder ein degenerierter. es gibt gefängnisse, in denen achtzig prozent der häftlinge tätowierungen aufweisen. die tätowierten, die nicht in haft sind, sind latente verbrecher oder degenerierte aristokraten. wenn ein tätowierter in freiheit stirbt, so ist er eben einige jahre, bevor er einen mord verübt hat, gestorben. der drang, sein gesicht und alles, was einem erreichbar ist, zu ornamentieren, ist der uranfang der bildenden kunst. es ist das lallen der malerei.
In the midway of this our mortal life,
I found me in a gloomy wood, astray
Gone from the path direct: and e’en to tell
It were no easy task, how savage wild
That forest, how robust and rough its growth,
Which to remember only, my dismay
Renews, in bitterness not far from death.
Yet to discourse of what there good befell,
All else will I relate discover’d there.
How first I enter’d it I scarce can say,
Such sleepy dullness in that instant weigh’d
My senses down, when the true path I left,
But when a mountain’s foot I reach’d, where clos’d
The valley, that had pierc’d my heart with dread,
I look’d aloft, and saw his shoulders broad
Already vested with that planet’s beam,
Who leads all wanderers safe through every way.
via: http://www.gutenberg.org/files/8779/8779-h/8779-h.htm











































































































































